21. Mai 2026

Pressemitteilung: „Rückt zusammen!“ – JUSOS und GRÜNE JUGEND appellieren an ihre Mutterparteien. Für progressive Verantwortung in Frankfurt.



Die Jusos Frankfurt und die Grüne Jugend Frankfurt zeigen sich enttäuscht über

das Ausbleiben eines linken Bündnisses in Frankfurt.

„Wir hätten uns ein progressives Linksbündnis für Frankfurt gewünscht. Der

Wahlausgang und die aktuelle politische Lage zwingen jedoch dazu, der Realität ins

Auge zu schauen“, erklären die beiden Jugendorganisationen gemeinsam.

Vor diesem Hintergrund fordern die Jugendverbände ihre Mutterparteien, SPD und

Bündnis 90/Die Grünen, dazu auf, konstruktiv Gespräche über eine gemeinsame

Koalition zu führen. Ziel müsse eine verlässliche und progressive Stadtpolitik sein,

die soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt

gleichermaßen in den Mittelpunkt stelle.

Für eine mögliche gemeinsame Koalition benennen die Jusos Frankfurt und die

Grüne Jugend Frankfurt zugleich zentrale politische Vorhaben. Im Mittelpunkt steht

dabei vor allem bezahlbares Wohnen: Die Jugendorganisationen fordern

Investitionen in den geförderten Wohnungsbau sowie eine verbindliche Quote von

mindestens 50 Prozent Sozial- und Mittelstandswohnungen bei Neubauprojekten.

Außerdem setzen sie sich für die Gründung eines Azubiwerks mit bezahlbaren

Wohnheimplätzen und mehr günstigen Wohnraum für Studierende ein. Das

Leerstandsgesetz muss auf Stadtebene konsequent umgesetzt werden.

Darüber hinaus fordern die Verbände eine soziale Stadtpolitik, die gesellschaftliche

Teilhabe stärkt. Der Frankfurter Weg muss in der Drogenpolitik konsequent

umgesetzt und weiterentwickelt werden sowie kostenfreien Zugang zu

Schwimmbädern und der Eissporthalle für alle unter 18 und Menschen in

Ausbildung.

Auch beim Klimaschutz sehen die Jugendorganisationen dringenden

Handlungsbedarf: Gefordert werden ein klimaneutrales Frankfurt bis 2035, einen

schrittweisen kostenlosen ÖPNV für alle sowie ein verbindlicher Hitzeschutzplan,

der insbesondere vulnerable Gruppen schützt. „Die Klimakrise ist eine soziale

Frage und verlangt konsequentes politisches Handeln.“, erklären die Verbände.

„Jetzt geht es darum, Gemeinsamkeiten zu finden, statt Differenzen weiter zu

verschärfen. Frankfurt braucht eine Politik für alle Menschen dieser Stadt und

keinen weiteren Aufschub. Es ist an der Zeit zusammenzurücken.“, so die

gemeinsame Erklärung.

Abschließend richten die Jusos Frankfurt und die Grüne Jugend Frankfurt einen

deutlichen Appell an die Parteispitzen: „Rafft euch!“, Frankfurt braucht eine

progressive Stadtregierung.

(Pressemitteilung vom 19.05.2026)

 

Grüne Jugend Frankfurt am Main

Vorstand@gruene-jugend-frankfurt.de

V.i.S.d.P. Paula Hübbe & Tom Oettinger

 

Jusos Frankfurt am Main

buero@jusos-frankfurt.de

V.i.S.d.P. Lisa Lehwalder & Lennart Kretschmer



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