Wir als Grüne Jugend Frankfurt freuen uns, dass die Stadt Frankfurt verkehrspolitisch vor einem großen Schritt in die richtige Richtung steht und Verkehrsdezernent Oesterling die Förderung zukunftstauglicher Mobilität endlich priorisieren will!

Gestern ist eine gute Entscheidung für alle Radfahrer*innen in Frankfurt, für das Mikroklima und die Luftqualität in der Stadt gefallen, denn der Magistrat hat sich darauf verständigt, viele Forderungen des Radentscheides weitgehend zu erfüllen und damit den Weg frei zu machen für den konsequenten Ausbau von Fahrradwegen.

Wir von der Grünen Jugend Frankfurt haben den Radentscheid als beispielhafte Initiative aus der Zivilgesellschaft von Beginn an unterstützt und fleißig Unterschriften gesammelt, um den Widerstand rückwärtsgewandter Verkehrspolitiker*innen von CDU und SPD zu brechen. Statt rechtliche Bedenken hochzuhalten und der Bewegung so Steine in den Weg zu legen, haben wir die Belange der Bürger*innen immer Ernst genommen und sie unterstützt, statt sich im Nachhinein öffentlichkeitswirksam mit fremden Federn zu schmücken. Der Wunsch der Bürger*innen nach einer grünen Verkehrswende und mehr Sicherheit für Radfahrer*innen bzw. entschärfte Kreuzungen im Konkreten wird nun glücklicherweise erfüllt. Ob an der umkämpften Friedberger Landstraße oder an der für Radfahrer*innen leider derzeit noch sehr gefährlichen Kurt-Schumacher-Straße, es wird sich etwas bewegen in Frankfurt in den kommenden Jahren, und das ist gut so! Wir sind froh darüber, dass das Maßnahmenpaket Vorhaben für alle Forderungen des Radentscheides beinhaltet: sowohl die Einrichtung von Fahrradstraßen als auch die Einführung einer Fahrradstaffel bei der Polizei, um Verkehrssünder*innen konsequenter verfolgen zu können. Diese Maßnahmen werden durch Finanzmittel für zusätzliches Personal (Polizei und Planung) und bauliche Maßnahmen abgesichert.

Für Johannes Lauterwald und Hanna Thiele, Sprecher und Sprecherin der Grünen Jugend Frankfurt, ist klar: „Das Verhandlungsergebnis mit dem Magistrat ist ein toller Erfolg des Bündnis Radentscheid. Es zeigt zum einen die Wichtigkeit von Bürger*innenbeteiligung in der Kommunalpolitik und leistet zudem auch einen richtigen und wichtigen Beitrag zu einer neuen Mobilitätspolitik in Frankfurt, die nicht mehr das Auto in den Mittelpunkt stellt.“