17. Mai 2026

Pressemittleiung: Die GRÜNE JUGEND Frankfurt kritisiert im Rahmen der aktuell laufenden Sondierungsgespräche die Absage der SPD Frankfurt an ein Linksbündnis im Römerparlament



Wer hat uns verraten?

Die SPD hat es schon wieder getan. Nachdem sie bereits in Offenbach gezielt soziale

und linke Politik sabotierte und lieber mit der CDU Koalitionsverhandlungen einging als

mit einer progressiven Mehrheit, folgt die SPD Frankfurt nun diesem Muster: Vor dem

Hintergrund einer linken Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung, verkündete

die SPD um Kolja Müller nun lautstark, Koalitionsverhandlungen mit der CDU führen zu

wollen. „Für alle, die so dringend auf eine mutige Sozialdemokratie angewiesen wären ,

ist das ein Schlag ins Gesicht.“, erklären Paula Hübbe und Tom Oettinger.

Wer so agiert, kann nicht für sich reklamieren, an der Seite der Frankfurter*innen zu

stehen. So wurde diese Entscheidung nicht aus inhaltlichen, sondern ausschließlich aus

machtpolitischen Gründen getroffen. Fakt ist, die SPD hat zu keinem Zeitpunkt

ernsthaft versucht, die Idee ein es Linksbündnis ses zu verfolgen und ignoriert damit ein

klares Mandat der Frankfurter Wähler*innen. Stattdessen stand für sie das Ergebnis der

Sondierungsgespräche von Anfang an fest.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass das schlechte Wahlergebnis für Kolja Müller zum

Fraktionsvorsitzenden deutliche Spuren hinterlassen hat. So sieht keine starke Führung

aus und erst recht kein Mandat für die nächsten fünf Jahre.

Für uns als GRÜNE JUGEND Frankfurt steht fest: Wir werden weiterhin an der Seite aller

Frankfurter*innen stehen, erst recht an der Seite derer, die von der SPD im Regen stehen gelassen

wurden.

Dieser Vorgang steht stellvertretend für die Entwicklung der SPD auf allen Ebenen: von

einer stolzen Volks –, hin zu einer eingestaubten, profillosen Klientelpartei , die sich in

einer Identitätskrise befindet und konsequent für die schlechtestmöglichen Optionen

entscheidet. Folgerichtig wurde sie bei den Wahlen in Baden-Württemberg und

Rheinland-Pfalz mit historisch schlechten Ergebnissen abgestraft.

Der Frankfurter Rapper Abdi Süd sagte einmal: „Bruderherz , mit viel Macht kommt viel

Verantwortung, wie Spiderman sein Onkel zu Spiderman gesagt hat .“ Die SPD zeigt

aufs Neue, dass sie sich stets für viel Macht und wenig Verantwortung entscheidet.

(Pressemitteilung vom 24.04.2026)

 

Kontakt für Rückfragen :

• Paula Hübbe, Sprecherin, paula.huebbe @gruene-jugend-frankfurt.de

• Tom Oettinger, Sprecher, tom.oettinger@gruene-jugend-frankfurt.de,

Tel.: +49176 21891486



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