Am Wochenende waren wir mit einer wunderbaren Delegation auf der Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend Hessen in Darmstadt vertreten. Die Stimmung war super, kooperativ aber auch diskussionsfreudig. Wir haben richtig viel gewählt, u.a. einen neuen Landesvorstand – Glückwunsch an unsere Frankfurter Debbie, die mit überwältigender Zustimmung als Landessprecherin bestätigt wurde.

Und auch Anträge gab es einige zu diskutieren. Emre aus unserem Vorstand hat gemeinsam mit dem Migrationsrat, dem AK ABDI und dem Landesvorstand einen Antrag zu Antifaschismus eingebracht. Wir als antifaschistischer Verband müssen immer und überall Flagge und klare Kante zeigen. Keinen Millimeter nach Rechts!

Hanna, unsere Frankfurter GJ-Sprecherin, forderte eine Öffentlichkeitskampagne für die SDGs – die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die bis 2030 umgesetzt werden müssen. Das ist hier in Hessen noch viel zu unbekannt.

Der Antrag von Johannes, unserem Sprecher, zu klimaneutralem und gleichzeitig bezahlbarem Wohnen wurde einstimmig angenommen. Was auch nicht verwundert: Denn wir brauchen neue, innovative Ansätze in der kommunalen Wohnungspolitik, die sowohl einkommensschwache Mitmenschen unterstützen als auch die Klimabilanz positiv beeinflussen.

Das ganze Wochenende stand – neben diesen ganzen wichtigen Themen – aber vor allem im Zeichen des internationalen Frauentages. In einer Fishbowl-Diskussion diskutierten wir mit der Bundestagsabgeordneten Kordula Schulz-Asche, der examinierten Pflegerin Clarissa und Elfriede Harth vom Netzwerk Care Revolution über (schlecht) bezahlte und unbezahlte Care-Arbeit – ein Problem, das vor allem Frauen betrifft. Hier muss sich einiges ändern – von der Wertschätzung des Berufs, bis hin zur Beachtung von Arbeitsrechten, und zur gerechteren Aufteilung von Care-Arbeit in Familien und Partnerschaften.