Pressemitteilung: „Rückt zusammen!“ – JUSOS und GRÜNE JUGEND appellieren an ihre Mutterparteien. Für progressive Verantwortung in Frankfurt.

Die Jusos Frankfurt und die Grüne Jugend Frankfurt zeigen sich enttäuscht über

das Ausbleiben eines linken Bündnisses in Frankfurt.

„Wir hätten uns ein progressives Linksbündnis für Frankfurt gewünscht. Der

Wahlausgang und die aktuelle politische Lage zwingen jedoch dazu, der Realität ins

Auge zu schauen“, erklären die beiden Jugendorganisationen gemeinsam.

Vor diesem Hintergrund fordern die Jugendverbände ihre Mutterparteien, SPD und

Bündnis 90/Die Grünen, dazu auf, konstruktiv Gespräche über eine gemeinsame

Koalition zu führen. Ziel müsse eine verlässliche und progressive Stadtpolitik sein,

die soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt

gleichermaßen in den Mittelpunkt stelle.

Für eine mögliche gemeinsame Koalition benennen die Jusos Frankfurt und die

Grüne Jugend Frankfurt zugleich zentrale politische Vorhaben. Im Mittelpunkt steht

dabei vor allem bezahlbares Wohnen: Die Jugendorganisationen fordern

Investitionen in den geförderten Wohnungsbau sowie eine verbindliche Quote von

mindestens 50 Prozent Sozial- und Mittelstandswohnungen bei Neubauprojekten.

Außerdem setzen sie sich für die Gründung eines Azubiwerks mit bezahlbaren

Wohnheimplätzen und mehr günstigen Wohnraum für Studierende ein. Das

Leerstandsgesetz muss auf Stadtebene konsequent umgesetzt werden.

Darüber hinaus fordern die Verbände eine soziale Stadtpolitik, die gesellschaftliche

Teilhabe stärkt. Der Frankfurter Weg muss in der Drogenpolitik konsequent

umgesetzt und weiterentwickelt werden sowie kostenfreien Zugang zu

Schwimmbädern und der Eissporthalle für alle unter 18 und Menschen in

Ausbildung.

Auch beim Klimaschutz sehen die Jugendorganisationen dringenden

Handlungsbedarf: Gefordert werden ein klimaneutrales Frankfurt bis 2035, einen

schrittweisen kostenlosen ÖPNV für alle sowie ein verbindlicher Hitzeschutzplan,

der insbesondere vulnerable Gruppen schützt. „Die Klimakrise ist eine soziale

Frage und verlangt konsequentes politisches Handeln.“, erklären die Verbände.

„Jetzt geht es darum, Gemeinsamkeiten zu finden, statt Differenzen weiter zu

verschärfen. Frankfurt braucht eine Politik für alle Menschen dieser Stadt und

keinen weiteren Aufschub. Es ist an der Zeit zusammenzurücken.“, so die

gemeinsame Erklärung.

Abschließend richten die Jusos Frankfurt und die Grüne Jugend Frankfurt einen

deutlichen Appell an die Parteispitzen: „Rafft euch!“, Frankfurt braucht eine

progressive Stadtregierung.

(Pressemitteilung vom 19.05.2026)

 

Grüne Jugend Frankfurt am Main

Vorstand@gruene-jugend-frankfurt.de

V.i.S.d.P. Paula Hübbe & Tom Oettinger

 

Jusos Frankfurt am Main

buero@jusos-frankfurt.de

V.i.S.d.P. Lisa Lehwalder & Lennart Kretschmer

Pressemitteilung: Forderungen der GRÜNEN JUGEND für eine Regierungsbeteiligung der GRÜNEN Frankfurt

Für uns als GRUENE JUGEND Frankfurt steht fest, wir stehen an der Seite aller

Frankfurt*innen. Für Sie kämpfen wir für eine menschenwürdige, solidarische,

klimafreundliche und bezahlbare Zukunft in unserem Frankfurt .

Um dieser Forderung Ausdruck zu verleihen, haben wir als GRUENE JUGEND Frankfurt

auf der Kreismitgliederversammlung der GRÜNEN Frankfurt am 29.04.2026 folgende

Kernpunkte für einen Koalitionsvertrag öffentlich und deutlich gemacht.

Wenn diese Punkte sowie ein progressives Grundverständnis von Politik nicht

umgesetzt werden, behalten wir uns vor, den Koalitionsvertrag abzulehnen.

 

Unsere Forderungen sind:

  1. Investitionen statt Kürzungen: Wir fordern eine Schulbau – und Renovierungsoffensive und eine Abkehr von Lippenbekenntnissen, die jungen Menschen nicht helfen und unsere Stadt ein Vermögen kosten.
  2. Kostenloser ÖPNV für Kinder und Jugendliche: Mobilität als Schlüsselpunkt für Engagement, Integration und soziale Kontakte.
  3. Der Frankfurter Weg wird fortgesetzt: Das Suchthilfezentrum als Anlaufpunkt für suchtkranke Menschen kommt. Wir fordern alle Koalitionspartner auf, alle Menschen würdig zu behandeln!
  4. 50 % aller Wohnungen in Neubauprojekten werden Sozialwohnungen: Schluss mit der Spekulation mit Wohnraum, wir müssen Wohnungen schaffen, die bezahlbar und erreichbar sind!
  5. Waffenverbotszonen abschaffen: Wir fordern die Abkehr von einer Sicherheitspolitik, die ein Klima der Angst verbreitet. Stoppen wir Racial Profiling und investieren wir in Prävention!

(Pressemitteilung vom 29.04.2026)

 

Kontakt für Rückfragen :

Paula Hübbe, Sprecherin, paula.huebbe@gruene-jugend-frankfurt.de

Tom Oettinger, Sprecher, tom.oettinger@gruene-jugend-frankfurt.de,

Tel.: +49176 21891486

Pressemittleiung: Die GRÜNE JUGEND Frankfurt kritisiert im Rahmen der aktuell laufenden Sondierungsgespräche die Absage der SPD Frankfurt an ein Linksbündnis im Römerparlament

Wer hat uns verraten?

Die SPD hat es schon wieder getan. Nachdem sie bereits in Offenbach gezielt soziale

und linke Politik sabotierte und lieber mit der CDU Koalitionsverhandlungen einging als

mit einer progressiven Mehrheit, folgt die SPD Frankfurt nun diesem Muster: Vor dem

Hintergrund einer linken Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung, verkündete

die SPD um Kolja Müller nun lautstark, Koalitionsverhandlungen mit der CDU führen zu

wollen. „Für alle, die so dringend auf eine mutige Sozialdemokratie angewiesen wären ,

ist das ein Schlag ins Gesicht.“, erklären Paula Hübbe und Tom Oettinger.

Wer so agiert, kann nicht für sich reklamieren, an der Seite der Frankfurter*innen zu

stehen. So wurde diese Entscheidung nicht aus inhaltlichen, sondern ausschließlich aus

machtpolitischen Gründen getroffen. Fakt ist, die SPD hat zu keinem Zeitpunkt

ernsthaft versucht, die Idee ein es Linksbündnis ses zu verfolgen und ignoriert damit ein

klares Mandat der Frankfurter Wähler*innen. Stattdessen stand für sie das Ergebnis der

Sondierungsgespräche von Anfang an fest.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass das schlechte Wahlergebnis für Kolja Müller zum

Fraktionsvorsitzenden deutliche Spuren hinterlassen hat. So sieht keine starke Führung

aus und erst recht kein Mandat für die nächsten fünf Jahre.

Für uns als GRÜNE JUGEND Frankfurt steht fest: Wir werden weiterhin an der Seite aller

Frankfurter*innen stehen, erst recht an der Seite derer, die von der SPD im Regen stehen gelassen

wurden.

Dieser Vorgang steht stellvertretend für die Entwicklung der SPD auf allen Ebenen: von

einer stolzen Volks –, hin zu einer eingestaubten, profillosen Klientelpartei , die sich in

einer Identitätskrise befindet und konsequent für die schlechtestmöglichen Optionen

entscheidet. Folgerichtig wurde sie bei den Wahlen in Baden-Württemberg und

Rheinland-Pfalz mit historisch schlechten Ergebnissen abgestraft.

Der Frankfurter Rapper Abdi Süd sagte einmal: „Bruderherz , mit viel Macht kommt viel

Verantwortung, wie Spiderman sein Onkel zu Spiderman gesagt hat .“ Die SPD zeigt

aufs Neue, dass sie sich stets für viel Macht und wenig Verantwortung entscheidet.

(Pressemitteilung vom 24.04.2026)

 

Kontakt für Rückfragen :

• Paula Hübbe, Sprecherin, paula.huebbe @gruene-jugend-frankfurt.de

• Tom Oettinger, Sprecher, tom.oettinger@gruene-jugend-frankfurt.de,

Tel.: +49176 21891486

Pressemitteilung: Die GRÜNE JUGEND Frankfurt bekräftigt ihre strategische Ausrichtung für lokale Politik

Rücktritt des Bundesvorstands der GRÜNE JUGEND: Die GRÜNE JUGEND Frankfurt bekräftigt ihre strategische Ausrichtung für lokale Politik

Die GRÜNE JUGEND Frankfurt nimmt den Rücktritt und Parteiaustritt des Bundesvorstands der GRÜNEN JUGEND mit Bedauern zur Kenntnis, sieht jedoch die Zukunft des Verbands weiterhin fest verankert in der lokalen politischen Arbeit.
„In Frankfurt zeigt sich, dass die Zusammenarbeit mit einer progressiven grünen Partei unsere größten sozial-ökologischen Erfolge ermöglicht“, betont Felicitas Dubuque, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Frankfurt. „Dabei bleiben wir kritisch und selbstbewusst in unserer Haltung, weil wir überzeugt sind, dass wir auch innerhalb der GRÜNEN notwendige Impulse setzen müssen. Die GRÜNE JUGEND Frankfurt wird weiterhin ein Ort bleiben, an dem sich junge Menschen für eine gerechtere und ökologischere Zukunft engagieren und die politischen Entscheidungen vor Ort vorantreiben.“
Tara Moradi, Votenträgerin der GRÜNEN JUGEND Frankfurt im Kreisvorstand der GRÜNEN , betont das lokale Engagement: „Unser Ziel ist es, linke Politik in Frankfurt nicht nur in den politischen Diskurs, sondern auch in die Parlamente zu tragen. Wir kämpfen für mehr Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und die Rechte marginalisierter Menschen – ganz konkret hier in unserer Stadt. Die GRÜNE JUGEND Frankfurt bleibt ein Raum, in dem sich junge Menschen zusammenschließen, um für eine bessere und nachhaltigere Zukunft zu kämpfen.“
Der Kreisverband Frankfurt wird sich auch künftig engagiert für die Stärkung der Strukturen der GRÜNEN JUGEND als linker Jugendverband der GRÜNEN einsetzen. Ziel bleibt es, sowohl innerhalb der Partei als auch in der Frankfurter Stadtpolitik als progressive Kraft und wichtige Stimme für eine gerechte, nachhaltige Zukunft präsent zu sein.

Solidarität mit den Menschen in Bergkarabach

Wir solidarisieren uns mit den Menschen in Bergkarabach. Der armenische Name lautet Arzach,
aber wir benutzen in diesem Antrag den international üblichen Namen Bergkarabach. Wir
verurteilen den Angriff Aserbaidschans. Für uns ist aber klar: der Angriff steht nicht für sich
allein, sondern ist eingebunden in geopolitische Interessen und Konflikte. Dementsprechend
benötigt es eine internationalistische Analyse und politische Praxis unsererseits, um die
Menschen in Bergkarabach vor Tod, Unterdrückung und Vertreibung zu schützen, sowie uns
hier in der Bundesrepublik mit der migrantisch-armenischen Community zu solidarisieren

Worum geht es jetzt? – Zur aktuellen Situation

Nach einer neunmonatigen Blockade des Latschin-Korridors und der humanitären Krise, die
daraus erfolgte, startete Aserbaidschan am 19.09.2023 einen militärischen Großangriff auf die
Region. Dabei starben mindestens 200 Menschen und über 400 wurden verletzt. Hunderte
werden immer noch vermisst. Zehntausende befinden sich seitdem auf der Flucht. Neben der
Blockade des Latschin-Korridors, der die einzige Verbindung Bergkarabachs mit der Republik
Armenien herstellt, hat das aserbaidschanische Militär weitere Binnenblockaden eingeführt.
Dadurch sind ganze Dörfer und Städte von der Außenwelt abgeschnitten. Humanitäre Hilfe
wird dringend benötigt. Das Rote Kreuz darf vereinzelt Hilfslieferungen in bestimmte Regionen
ausführen. Der Zugang zur medizinischen Versorgung fehlt und macht die Situation umso
schwieriger für die Menschen vor Ort.

Der Alijew-Clan

Der autoritäre Staatschef Aserbaidschans, Ilham Alijew, schürt seit Jahren Hass gegen
Armenierinnen, unterdrückt oppositionelle Kräfte mithilfe eines riesigen Sicherheitsapparates und lässt politische Gegnerinnen verhaften.
Von Nationalismus getrieben, stellt er auch die territoriale Integrität des Nachbarlandes
Armenien infrage. Die armenische Regierung hat die territoriale Integrität Aserbaidschans im
Mai 2023 anerkannt und auch die Region Bergkarabach, die mehrheitlich von Armenier*innen
bewohnt ist, als Teil Aserbaidschans akzeptiert.
Aserbaidschan wird seit nun 50 Jahren mit einer kurzweiligen Unterbrechung vom Alijew-Clan
regiert. Auf der Rangliste der Pressefreiheit 2023 von Reporter ohne Grenzen befindet sich
Aserbaidschan auf Platz 151 von 180. Im Demokratieindex 2022 wird Aserbaidschan auf Platz
134 von 167 eingestuft.
Alijew macht sich den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zunutze. Er stillt den Bedarf
der EU an fossilen Energieträgern und setzt diese als Druckmittel gegen die europäische
Staatengemeinschaft ein. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg lobte Aserbaidschan als
zuverlässigen Partner.

Der Panturkismus – eine transnationalistische Ideologie

Die Armenierinnen befürchten einen neuerlichen militärischen Angriff auch auf das Staatsgebiet der Republik Armenien. Die Ideologie des Panturkismus stellt für die kleine Republik eine ernsthafte Existenzbedrohung dar. Der Panturkismus ist eine nationalistische Ideologie, die die Bestrebung verfolgt, alle Turkvölker (u.a. Türkinnen, Azeris oder
Turkmeninnen) kulturell und geografisch zu vereinen. Dass Armenierinnen Opfer eines osmanischen Genozids wurden, getrieben durch das
jungtürkische Regime im Ersten Weltkrieg, ist bis heute ein rotes Tuch für türkische
Nationalistinnen – die Anerkennung des Genozids an den Armenierinnen wird vom
türkischen Staat geleugnet. Doch die Leugnung des Genozids geht über das türkisch-rechte
Spektrum hinaus, denn auch in nicht-rechten türkisch-migrantischen Kontexten ist die
Anerkennung des Genozids umstritten.

Die Türkei als Komplize

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Alijew sich von bloßen Aufforderungen internationaler
Partner unbeeindruckt lässt. Ferner wird er durch das NATO-Mitglied Türkei in seinen
bisherigen Bestrebungen unentwegt und tatkräftig unterstützt.
Nach seinem Militäreinsatz ist Aserbaidschan für die Sicherheit und die Einhaltung der Rechte
der Armenier*innen verantwortlich. Aktuell ist die armenische Bevölkerung in der Region
schutzlos. Menschenrechtsorganisationen wie das Lemkin-Institut für Völkermordprävention
oder die Gesellschaft für bedrohte Völker warnen seit 2022 vor einem Genozid. Laut Art II (c)
der UN-Völkermordkonvention liegt der Tatbestand eines Genozids bei einer vorsätzlichen
Auferlegung von Lebensbedingungen vor, die geeignet sind, die körperliche Zerstörung ganz
oder teilweise herbeizuführen.
Bereits am 22. Februar 2023 sowie zuletzt im Juli 2023 forderte der Internationale Gerichtshof
(IGH) Aserbaidschan auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, um einen ungehinderten Personen-,
Fahrzeug- und Güterverkehr entlang des Latschin-Korridors in beide Richtungen zu
gewährleisten.

Positionierungen im UN-Sicherheitsrat

In der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates vom 21. September verurteilten die
Außenministerinnen Deutschlands und Frankreichs die militärische Aggression Aserbaidschans
gegen die Armenier*innen in Bergkarabach und forderten Aserbaidschan dazu auf, die
territoriale Integrität Armeniens zu respektieren. Ferner verlangten sie nach internationalem
Recht Sicherheitsgarantien für die armenische Bevölkerung Bergkarabachs vonseiten
Aserbaidschans.
Die Republik Armenien ist eine junge postsowjetische Demokratie, die aufgrund der jüngsten
Entwicklungen in Bergkarabach in eine schwere innenpolitische Krise stürzte. Die
Außenministerin Annalena Baerbock forderte, dass die Demokratie in Armenien nicht durch
dritte Staaten unterminiert werden sollte. Die Republik Armenien hat angesichts des russischen
Versagens als Schutzmacht für den Waffenstillstand in Bergkarabach seine bisher engen
Beziehungen zu Russland gelockert und versucht, sich dem Westen anzunähern. Das wiederum
verschlechtert auch die Beziehungen zu Armeniens direktem Nachbarn Iran.

Deutschlands historische Verantwortung

Wir erwähnen mit Nachdruck, dass Deutschland eine besondere historische Verantwortung
gegenüber Armenierinnen trägt. 2016 hat der Bundestag in seiner Resolution zur Anerkennung des Genozids an den osmanischen Christen dies zum Ausdruck gebracht. Während des Ersten Weltkriegs war das Deutsche Kaiserreich militärischer Hauptverbündeter des Osmanischen Reiches und daher besonders umfassend über die Vernichtung der Armenierinnen und anderer
christlicher Bevölkerungsgruppen informiert. Dennoch hat die deutsche Staatsführung den
Genozid damals stillschweigend hingenommen. Der Bundestag bekannte sich in seinen
Resolutionen von 2005 und 2016 ausdrücklich zu seiner historischen Mitverantwortung.

Unsere Forderungen

Damit dennoch ein dauerhafter Frieden ermöglicht werden kann, fordern wir:

  • Sicherheitsgarantien für die armenische Bevölkerung Bergkarabachs: Aserbaidschan
    muss sich dazu verpflichten Sicherheitsgarantien für die armenische Bevölkerung
    Bergkarabachs nach internationalem Recht zu geben.
  • Die territoriale Integrität Armeniens muss von Aserbaidschan akzeptiert werden. Die
    Türkei als NATO-Mitglied sollte mit dem Säbelrasseln aufhören.
  • Die vollständige Öffnung des Latschin-Korridors für den Personen- und
    Güterverkehr in beide Richtungen!
  • Es bedarf einer entmilitarisierten Zone zwischen Armenien und Aserbaidschan.
  • Eine internationale Beobachtermission soll in die Region entsandt werden, um als
    Drittpartei die Rolle einer Vermittlung übernehmen zu können.
  • Konsequente Aufklärung der Korruptionsaffäre Aserbaidschans: Das Alijew-Regime
    hat Kaviar-Diplomatie in Deutschland und der EU betrieben. Unter der Kaviar-Diplomatie
    sind Bestechungen oder die Einflussnahme auf politische Entscheidungsprozesse zu
    verstehen, die auf Luxusgeschenken basieren.
  • Sollte Aserbaidschan sich nicht an internationales Recht halten und die armenische
    Bevölkerung im Land ihrer Rechte berauben oder sie vertreiben, muss Deutschland
    gemeinsam mit den anderen EU-Mitgliedsstaaten Wirtschaftssanktionen gegen
    Aserbaidschan
    verhängen. Vermögen von Mitgliedern des Alijew-Clans im Ausland
    sollten eingefroren werden.
  • Die Grüne Jugend Frankfurt stellt diesen Antrag auf dem Bundekongress des
    Bundesverbandes der Grünen Jugend mit dem Auftrag einen entsprechenden Antrag für die
    Bundesdelegiertenkonferenz des Bündnis90/Die Grünen am 23. November 2023 zu stellen.
    Ferner vertreten wir diese Forderungen als Verband, insbesondere in der Öffentlichkeit und
    machen Druck im Sinne und in Solidarität mit den Menschen in Bergkarabach.

Wichtige Themen nicht den Rechten überlassen

Außerdem möchten wir betonen, dass dieser Konflikt im Kern kein religiöser Konflikt ist.
Innenpolitisch versuchen rechte Kräfte in Deutschland, unter anderem die rechtsextreme Partei,
die AfD, die Situation im Südkaukasus für ihre politische Hetzkampagne zu
instrumentalisieren, indem sie gezielt den christlichen Hintergrund der Armenierinnen gegen den muslimischen Hintergrund der Türkinnen oder Aserbaidschaner*innen auszuspielen
versuchen. Wir treten entschieden gegen diesen Versuch der gesellschaftlichen Spaltung ein.

Pressemitteilung: Parteiausschluss für Boris Palmer und Konsequenzen für die Organisator*innen der Konferenz!

Die GRÜNE JUGEND Frankfurt und die Grüne Hochschulgruppe fordern nach Boris Palmers
rassistischen Ausfällen am Rande einer Konferenz an der Goethe-Universität seinen Parteiausschluss und eine konsequente Aufklärung des Vorgangs durch die zuständigen Universitätsgremien.
„Boris Palmer muss aus der Partei ausgeschlossen werden. Bündnis 90/Die Grünen muss ihrem Anspruch als antirassistische Partei gerecht werden und darf solche Aussagen nicht dulden. Palmers jüngste Aussagen sind nur die Spitze des Eisbergs“, so Lukas Hamm, Sprecher
der GRÜNEN JUGEND Frankfurt.
„Es ist nicht hinzunehmen, dass Studierende an ihrer eigenen Universität rassistisch angegriffen werden. Wir fordern das Universitätspräsidium dazu auf, die Vorfälle konsequent aufzuarbeiten und die Organisatorinnen dieser pseudowissenschaftlichen Konferenz zur Verantwortung zu ziehen! Dabei kann es jedoch nicht bleiben: Boris Palmer ist kein Einzelfall, Rassismus ist auch an der Universität ein strukturelles Problem!“, erklärt Pia Troßbach von der Grünen Hochschulgruppe an der Universität Frankfurt. „Die Stadt Frankfurt am Main hat beschlossen, das ‚N-Wort‘ als rassistisch und diskriminierend zu ächten. Boris Palmers Verwendung dieses Wortes macht ihn zu einem unerwünschten Gast in Frankfurt! Die Kritik an rassistischer Sprache mit der Verfolgung von Jüdinnen in der NSDiktatur gleichzusetzen ist ein beispielloser Skandal. Palmer zeigt, dass er keinen Respekt vor
Betroffenen von Rassismus und Antisemitismus hat“, schließt Tara Moradi, Sprecherin der
GRÜNE JUGEND Frankfurt.

Vorstandswahlen 2023

Nicht oft hat man drei Wahlkämpfe in einem einzigen Jahr. Nachdem wir uns bereits für die Abwahl des alten Oberbürgermeisters und die Unterstützung der OB-Kandidatin von B’90/DIE GRÜNEN reingehängt haben, ist es zumindest für die nächsten Wochen etwas ruhiger. Wir haben die Zeit genutzt und einen neuen Vorstand gewählt. Mit der Kreismitgliederversammlung am 30. März endete die Amtszeit des alten Vorstands. Wir bedanken uns für Herzblut, Schweiß und Tränen bei Leah, Lena, Lea, Aram und Nina. Es hat wirklich super viel Spaß gemacht mit euch zusammen zu arbeiten 💚🦔

Der neu gewählte Vorstand (hinten, von links: Feli, Luis, Henrik, Pia. Vorne: Titus, Lukas, Tara, Maren. Es fehlen: Puyan, Richard)

Monatsübersicht Januar und Jahresübersicht 2023

Wir hoffen, dass Du gut im neuen Jahr angekommen bist. Auch wir haben gute Vorsätze und haben uns vorgenommen, öfter und frühzeitiger über unsere Termine zu informieren. Deshalb haben wir die Terminübersicht für den Januar und eine kleine Jahresübersicht über wichtige Termine erstellt. Trotzdem gilt nach wie vor, dass unsere Termine in unserem Kalender oder in der Telegram Infogruppe einsehbar sind.

Vortragsabend – AG Nachhaltige Digitalisierung 💚💻
Dienstag, 10. Januar, 19 Uhr, Kreisgeschäftsstelle (Oppenheimer Str. 17)

Wir diskutieren am 10 Januar um 19 Uhr mit Caro Krohn und Manuel Atug von der AG Nachhaltige Digitalisierung, was der Begriff „nachhaltige Digitalisierung“ eigentlich bedeutet, warum sie notwendig ist, und wie wir sie gestalten können.

Caroline Krohn ist IT-Sicherheitsexpertin für nachhaltige Wirtschaft und sichere Digitalisierung. Sie war Bundestagskandidatin für B’90/DIE GRÜNEN im Lahn-Dill-Kreis und möchte am liebsten „ohne Glitzer“ über Digitales reden. ✨🚫
Manuel Atug ist IT-Sicherheitsexperte für kritische Infrastrukturen und u.a. als @HonkHase im Netz aktiv. Außerdem ist er Sprecher der AG KRITIS, die sich als unabhängige Arbeitsgruppe mit den Kritischen Infrastrukturen auseinandersetzen um die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung zu erhöhen. ⚡🚄🚰

Besuch in Lützerath ⚒️🚫

Freitag bis Sonntag, 20.-22. Januar

✊🏽Wie Du wahrscheinlich weißt, ist Lützerath ein Dorf direkt an der Kante vom Braunkohletagebau Garzweiler, was aktuell von Klimaaktivist*innen besetzt ist. 

In diesem Moment wird das Dorf, wo eine kleine Utopie von den Aktivist*innen aufgebaut wurde, geräumt, um die Kohle unter dem Dorf zu verfeuern.

🗓️Deshalb planen wir am 20.-22.01. die GJ in Aachen zu besuchen und an Demos gegen die Abbaggerung von Lützerath teilzunehmen. Vor Ort wird es für uns noch einmal einen Workshop zu Aktionsformen und auch eine Bettenbörse geben.

➡️Wenn Du mitfahren möchtest, oder darüber nachdenkst, schreibe gerne eine Mail an vorstand@gruene-jugend-frankfurt.de

Lockeres Hangout 🌴

Donnerstag, 26. Januar, 19 Uhr Kreisgeschäftsstelle (Oppenheimer Str. 17)

Der Januar ist ohnehin schon ein sehr voller Monat, deshalb werden wir den zweiten unserer regulären Termine am 26. Januar um 19 Uhr in der Kreisgeschäftsstelle (Oppenheimer Str. 17) nutzen, um uns ganz entspannt zu treffen, kennenzulernen und ein bisschen zu quatschen. Ein bisschen Input zum OB-Wahlkampf und den Möglichkeiten sich zu engagieren wird es vorneweg eventuell trotzdem geben.

Für Neumitglieder wird es am gleichen Ort um 18:00 ein Neumitgliedertreffen geben

Kreismitgliederversammlung B’90/DIE GRÜNEN 🌻

Samstag, 28. Januar, 11:00-14:00 Uhr, Saalbau Griesheim

Bei der KMV unserer Mutterpartei werden die Kandidat*innen gewählt, die in der Hessenwahl 2023 in den Frankfurter Wahlkreisen zur Direktwahl stehen. Wir begleiten diese Versammlung, bieten Hilfestellung für Neumitglieder und einen Raum für Austausch. Kommt also gerne zahlreich, falls ihr auch bei B’90/DIE GRÜNEN Mitglied seid. Das Antragsgrün findet ihr hier: https://frankfurt.antragsgruen.de

Jahresübersicht 2023

Listenaufstellung von B’90/DIE GRÜNEN für die Landtagswahl in Hessen, Samstag und Sonntag, 25. & 26. Februar, Wetzlar

Hier wird die Landesliste unserer Mutterpartei für die Landtagswahl 2023 gewählt. Wir rufen auch hier auf daran teilzunehmen, falls Du Mitglied von B’90/DIE GRÜNEN bist. Eine kleinere Telegram-Gruppe für alle möglichen Absprachen (bspw. wer möchte welche Pizza bestellen 🍕) wird es geben. Falls Du Telegram nicht nutzt, aber trotzdem Fragen hast oder gemeinsam anreisen willst, schreibe gerne eine Mail an vorstand@gruene-jugend-frankfurt.de

OB-Wahl, 05. März & Stichwahl, 26. März

Wir unterstützen die Kandidatin unserer Mutterpartei, Manuela Rottmann. Die beiden Kandidat*innen mit den meisten Stimmen werden am 26. März zur Stichwahl stehen, sofern keine Kanditat*in im ersten Wahlgang über 50% der Stimmen erreicht.

Landtagswahl, Oktober

Wir unterstützen unsere Mutterpartei auch den Sommer über beim Wahlkampf, genauere Infos zu Terminen werden folgen. Ein genaueres Datum für die Wahl selbst steht noch nicht fest.

Neues aus der GJ: Vorstandswahlen

Zur Kreismitgliederversammlung, am 12. Juli 2022 wurde ein neuer Kreisvorstand der Grünen Jugend Frankfurt gewählt.
Gleichzeitig wurde zu der Sitzung die Delegation für den Landesbeirat der Grünen Jugend Hessen (GJH) festgelegt.

Wir bedanken und für die Arbeit des vergangenen Vorstands und freuen uns auf das kommende politische Geschäftsjahr.

Wenn ihr genauer schauen wollt, wer der neue Vorstand ist, dann schaut doch auf der Vorstandsseite vorbei.

Bild des Vorstands von links nach rechts.
Oben: Aram, Nina, Lea, Maren, Henrik
Unten: Titus, Leah, Lena, Lukas
(Nicht auf dem Bild: Puyan)

Unser Beitrag in der Grünen Woche: Ungerechtigkeiten abbauen

Beitrag vom 03. Juni 2022

Für uns als Grüne Jugend ist es fundamental wichtig, dass die Ungerechtigkeiten mit der Zeit kleiner und nicht größer werden – diesen Trend konnten wir in den vergangenen Jahren leider in Deutschland nicht beobachten. Umso wichtiger war uns, hierzu ins Gespräch mit Wolfgang Strengmann-Kuhn zu kommen, der mit uns über das Thema „Armut trotz Erwerbslosigkeit“ sprach. Mit der Einführung des Mindestlohns und der kommenden Erhöhung auf 12 EUR ist zwar ein wichtiger Schritt geschafft. Doch wie erreichen wir gleiche Lebenschancen auch für diejenigen, die nur über ein niedriges Einkommen verfügen? Diejenige Hälfte der Bevölkerung, die keinerlei Vermögen oder sogar Schulden hat? Dazu diskutierten wir zum Bürgergeld, BGE/ der Kinderabsicherung und dem Grunderbe. Gleichzeitig erleben wir in den letzten Jahren durch die Digitalisierung einen Trend, dass durch Plattformökonomieeffekte eine Arbeitsform von „abhängigen Selbstständigen“ entsteht. Diese sind schlecht abgesichert und bekommen oft nur einen niedrigen Verdienst. Hierzu müssen wir als GRÜNE über politische Maßnahmen wie Mindesthornorare sprechen. Ihr seht: die Diskussion hat gerade erst begonnen und die Zeit war zu schnell vorbei.

Unser Anspruch als GRÜNE JUGEND ist es, Bildungsarbeit zu leisten, einen Raum für junge engagierte Menschen zu bieten und B90/DIE GRÜNEN im Wahlkampf zu unterstützen. Dafür brauchen wir jedoch eure Unterstützung: unsere Mitglieder sind meist noch Schüler*innen, Studis oder Auszubildende. Wir können und wollen von ihnen keine hohen Mitgliedsbeiträge verlangen. Umso dankbarer wären wir über euren finanziellen Support, z.B. in Form einer Fördermitgliedschaft. Dies lässt sich ganz einfach über unsere Website beantragen: https://www.gruene-jugend-frankfurt.de/foerdermitgliedschaft/

Mach mit!

Neuigkeiten und Beiträge



21. Mai 2026

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17. Mai 2026

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Hier findet ihr die Beschlüsse der Landes- und Bundesebene.

Alle Mitglieder der Grünen Jugend Frankfurt sind auch auf der Landes- und Bundesebene stimmberechtigt. Das beschlussfassende Gremium der hessischen GJ ist die Landesmitgliederversammlung, kurz LMV. Auf Bundesebene können Positionen auf dem jährlich stattfindenden Bundedesdelegiertenkongress getroffen werden.